Nienburg, ein kleines Paradies für Fachwerk, Naturpark und Kultur

Nienburg und die Mittelweser Region bieten viele touristische Angebote für einen erholsamen Urlaub im Herzen von Niedersachsen. Die Stadt Nienburg ist geprägt von zahlreichen Fachwerkhäusern, von dem sehenswerten Rathaus aus dem 14. Jahrhundert und von der St. Martins Kirche. Ihr 72 Meter hoher Turm ist weithin sichtbar und ist das Wahrzeichen Nienburgs. Nienburg zeigt viele geschichtliche Spuren, die beim Stadtbummel zu erforschen sind. Ein weiteres Wahrzeichen stellt der Stockturm der Wasserburg der Hoyaer Grafen dar. An der Straßenführung Nienburgs sind auch heute noch deutlich die mittelalterlichen Spuren des Ortes zu sehen. Wer mehr davon kennen lernen will, kann mit einem Nienburger Nachtwächter viel Wissenswertes bei abenteuerlichen Führungen durch die Stadt erfahren. Sehenswert sind der Fresenhof und der Posthof, das als Museum dienende Quaet-Faslem-Haus sowie das Rauchhaus im Garten des Museums, in dem auch das Nienburger Spargelmuseum zu entdecken ist.

In Nienburg lassen sich neben den interessanten geschichtsträchtigen Spuren auch vielfältige Spuren verschiedener regionaler Künstler entdecken. Am Kirchplatz ist die Widukindstatue, in der Lange Straße die Skulptur des Nienburger Glasmachers und der Spargelbrunnen und am Theater der aus der Zeit des Expressionismus stammende Wiehernder Hengst von Marcks zu bestaunen. Wer Nienburg besucht, darf sich auf weitere sehenswerte Skulpturen wie die Kleine Nienburgerin freuen. Das gleichnamige Lied bietet ein Glockenspiel dreimal täglich am Posthof dar. Kulturell hat Nienburg insgesamt viel Abwechslung zu bieten. Feste und Theateraufführungen, Musikveranstaltungen und Ausstellungen sowie Open Air Veranstaltungen bieten ebenso wie die vielen Museen so manchen kulturellen Leckerbissen.

Nienburg ist eingebettet in eine schöne Naturlandschaft, die zu Ausflügen, Wanderungen und Fahrradtouren einlädt. Die Lage von Nienburg im Saaletal vereint sieben Ferienrouten, zu denen die Straße der Romantik ebenso zählt wie die Cranachroute und die Deutsche Alleenstraße. Zum Radwandern laden der Saaleradwanderweg und der Europaradweg R 1, der Boderadweg und das Blaue Band ein. Zum Spazieren und Wandern ruft der Oyler Berg. Er liegt landschaftlich reizvoll und lockt mit herrlichen Aussichten, die von den verschiedenen Spazierwegen aus zu genießen sind. Beeindruckend ist der Findling Giebichstein bei Stöckse im Waldgebiet Krähe. Er stammt aus der Eiszeit.

Nienburg bietet verschiedene Unterkünfte, die für jeden Geschmack und jeden Anspruch das Passende bieten. Lohnenswert sind die Urlaubstage in Nienburg auch für die ganze Familie.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Nienburg bereits im Jahr 1025, 1225 erhielt es Stadtrechte. Anschließend folgte eine wechselvolle Geschichte als gräfliche und herzogliche Residenz. Die Herzöge von Braunschweig bauten Nienburg zur Festung aus. Aus der Zeit der Belagerung um 1625 stammt das traditionelle Scheibenschießen, das heute zum kulturellen Stadtleben Nienburgs zählt.